Alpendiagonale

Tag 2 – Tiefencastel nach St. Moritz

Impressionen

Highlights

  • Rhätische Eisenbahn (Tunnelschleife im Albulatal)
  • Bergort Bergün (Drehort des 1. Heidifilms, Altstadt)
  • Hochtal des Inns und umgebendes Bergpanorama
  • St. Moritz (Hotelanlagen) und St. Moritz-See

Streckenbeschreibung

Zu Beginn

Am zweiten Tag der Alpendiagonale steht für dich die erste echte Herausforderung auf dem Plan – die Überquerung des Albulapasses. Du startest in Tiefencastel und folgst dem Schweizer Radweg 6 dem Albulatal aufwärts. Auf der mäßig befahrenen Straße geht es leicht ansteigend nach Osten bis Surava. Weiter nach Osten würde man den bekannten schweizerischen Skiort Davos erreichen. Du biegst aber rechts Richtung Bergün ab. Ab Filisur dreht die Straße nach Süden ins engere und steilere Tal ab.
Kurz vor Bergün erreichst du die ersten steilen Passagen des Albulapasses die dich näher an die bekannte Albulabahn der Rhätischen Eisenbahn heranführt.

Heidiort Bergün

Der malerische Bergort Bergün lädt zu einer Frühstücks- und Erfrischungspause ein. Die Almwiesen, die schroffen hohen Berggipfel und der alten Ortskern zeichnen ein romantisches Alpenbild. Nicht ohne Grund wurde hier die erste „Heidi“-Verfilmung gedreht.

Albulapass

Nach der Rast fährst du weiter über kurze Pflastersteinpassagen wieder aus Bergün heraus. Die anschließenden steilen Passagen und Serpentinen erhöhen nicht nur den Druck aufs Pedal, sondern eröffnen dir auch eine wunderbaren Blick auf die atemberaubende Streckenführung der Albulabahn. Übere mehrere Schleifen mit Viadukten und Tunneln erklimmt der Albulaexpress Meter für Meter und kreuzt mehrfach deinen Aufstieg per Fahrrad zum Albulapass.
Während in Bergdorf Preda die Eisenbahn im Tunnel den Pass überwindet, stehen für dich noch ein paar Höhenmeter an. Dabei geht es aber vorbei an einer schönen Bergkulisse und einem Bergsee. Die letzten Höhenmeter überwindet man zwischen einem Geröllfeld. Dieser Abschnitt kostet an warmen Tagen nochmal kräftig Körner.

Passhöhe Albula

Nach einem Gipfelfoto auf der 2312m hohen Passhöhe des Albulapasses geht es anschließend für dich auf einer gut ausgebauten Straße hinab ins Inntal. Erst ein paar Kilometer vor dem Inn und dem Örtchen Punt de Chamues-ch beinhaltet die Abfahrt ein paar Serpentinen.

Im Hochtal des Inn

Im Inntal angekommen durchquerst du den Ort und überquerst die Hauptverkehrsstraße nach St. Moritz und den Fluss Inn. Anschließend biegt die Alpendiagonale nach rechts auf den Innradweg Nr. 65 ab. In dem oft sehr windigen Inntal bietet der Radweg auf den ersten Kilometern mit seinen Alleebäumchen einen guten Windschutz. Kurz vor Samedan verlässt du den Windschutz und fährst links vom Flughafen weiter Richtung St. Moritz um am Ende des Flugfeldes rechts Richtung Samedan abzubiegen. Dabei eröffnet sich ein guter Blick auf Piz Palü (Berninagruppe) und Piz Nair (Albula-Alpen).

Nach einer Mittagsrast am Ufer des Inn oder im Ort Samedan folgst du der Straße Richtung St. Moritz. Am Eingang der Stadt und gleichzeitig am letzten Anstieg des Tages erhält man einen guten Blick auf die berühmte Naturbobbahn des Skiortes St. Moritz.

Skiort St. Moritz

Nach Ende des Anstiegs erwartet dich eine schöne Abfahrt durch die Innenstadt von St. Moritz  vorbei an den noblen Skihotels hinab an den Moritzsee. In der Nähe des Sees mit Blick auf die Innenstadt von St. Moritz befindet sich auch die Jugendherberge als ideale Übernachtungsmöglichkeit.An dieser Stelle hast du den zweiten Tag der Alpendiagonale erfolgreich absolviert.

Fakten

Strecke: 58 km

Höhenmeter: 1650 hm

Pässe: Albulapass (2312 m)

Übernachtungsmöglichkeit:

Strecke im Detail

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.