Alpendiagonale

Tag 4 – Glurns nach Bozen

Impressionen

Highlights

  • Etschtal mit seinen üppigen Obstplantagen
  • Messners Mountain Museum „Schloss Juval“
  • Innenstadt des Kurortes Meran
  • Altstadt von Bozen

Streckenbeschreibung

Ausblick

Am vierten Tag der Alpendiagonale erwartet dich eine Art Ruhetag auf dem Fahrrad. Es wird für dich den ganzen Tag entlang des Etschtals bergab nach Bozen gehen.

Durch Apfelplantagen die Etsch hinab

Du startest wieder im Ortskern der Festungsstadt Glurns und verlässt über das Südtor die Stadt. Direkt nach verlassen der Stadt biegst du links auf dem Etschtalradweg ein. Den Radweg folgst du bis kurz vor Spondigna und biegst dann nach rechts in das Gewerbegebiet von Prad ein. Anschließend fährst du der Hauptstraße folgend bis ins Stadtzentrum von Prad am Stilfser Joch. Im Zentrum des Ortes befindet sich ein interessantes Naturkundemuseum zur Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks „Stilfser Joch“ mit dem 3900 Meter hohen Ortler.

Von Prad aus fährst du auf dem Fahrradweg nach Osten zurück an die Etsch. Auf flachen leicht abfallenden Wegen geht es schnell voran durch unzähligen Wein- und Apfelplantagen.

Von Stava bis Meran

Bei Kilometer 40 in der Nähe des Ortes Stava kannst du links oben auf dem Berg das kleine Schloss Juval erblicken. Dies ist die Sommerresidenz des Extrembergsteigers Reinhold Messners und gleichzeitig eines seiner „Messner Mountain Museums“. In dem darauffolgenden größeren aber beschaulichen Ort Naturns bietet sich die Mittagspause an der Etsch an.

Nach der Stärkung geht es weiter das Flusstal hinab. Kurz nach Töll nimmt nochmals das Gefälle zu und man erhält einen wunderbaren Blick auf die Stadt Meran. Über enge Serpentinen auf dem Etschtalradweg absolvierst du das letzte starke Gefälle und passierst die Stadtgrenze von Meran.

Kurort Meran

Im Stadtzentrum lohnt sich der Besuch der Altstadt, des Kurparks und die Promenaden. Angesicht des etwas leichteren und ruhigeren Tages lässt es sich in der Sonne das Eis oder etwas Kuchen beim Einsaugen des Stadtflairs besonders gut schmecken. Auch ein Blick auf oder in den Dom lohnen sich.

Deichfahrt an der Etsch

Nun folgt noch der etwas unspektakuläre Teil des Tages. Du verlässt die Stadt wieder Richtung Süden nach Bozen und fährst weiter auf dem Etschtalradweg flussabwärts. Auf dem Deich der blauen Etsch rollt es sich bei Rückenwind jedoch hervorragend und du kannst für die kommenden Tage die Gedanken schweifen lassen und kräftig Kräfte sammeln.

Das Schloss Sigmundskron, einzeln auf einen kleinen Hügel im Tal der Etsch stehend, kündigt schon von weiten Bozen an. Der Großstadt näherst du dich einen Bogen fahrend von Süden um weiterhin auf dem Radweg in die Stadtmitte zu fahren.

In Bozen

Auf dem zentralen Platz „Walther von der Vogelweide-Platz“ findest du neben vielen Restaurants auch die Touristeninformation. Hier kannst du dich zu einer Unterkunft beraten lassen oder auf die Jugendherberge in der Nähe des Bahnhofs zurückgreifen.

Der restliche Nachmittag und Abend kannst du für einen Stadtbummel durch Bozen nutzen. Damit endet auch die vierte Etappe der Alpendiagonale, doch bei guten Wetter kannst du von Bozen aus schon die Herausforderung der nächsten Tage erblicken – die Dolomiten mit dem markanten Rosengarten und dem Schlern.

Fakten

Strecke: 106 km

Pässe: keine

Höhenmeter: 185 hm

Übernachtungsmöglichkeit:

Strecke im Detail

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