Alpendiagonale

Tag 5 – Bozen nach Canazei

Impressionen

Highlights

  • Blick ins Brennertal
  • Blick auf Felsgruppe Rosengarten und den Schlern
  • Bergpanorama in Canazei

Streckenbeschreibung

Zu Beginn

Nach der ruhigen Fahrt im Etschtal erwartet dich am fünften Tag der Alpendiagonale wieder zwei Alpenpässe und du fährst direkt ins Herz des UNESCO-Weltnaturerbes – den Dolomiten.

Im Brennertal

Deine Fahrt beginnt im Stadtzentrum von dem du dich nordwärts Richtung Bahnhof wendest. An der Seilbahn „Funivia del Renon“ am Ende des Bahnhofs hältst du dich rechts und bleibst im Ega-Tal. Kurz vor der Brennerautobahn zweigt dann nach links der Ega-Tal-Radweg ab. Auf der Hauptverkehrsachse der Alpen zwischen Schnellstraße, Brennerautobahn, Eisenbahn folgst du weiter den Verlauf des Flusses Ega. Dabei versuchen sich der Straßenlärm und Fluss in Sachen Rauschen zu übertrumpfen. Zum Glück lohnt sich ein Blick nach links und rechts hinauf in die Berge.

Hinauf nach Tiers

In Blumau (Prato Isarco) verlässt du das Brennertal durch einen kurzen Tunnel Richtung Tiers (Tires). Von nun an geht es wieder steiler den Berg hinauf. Nach 2 km biegst du dann scharf nach rechts weiter Richtung Tiers ab. An der Kreuzung hat man nochmal  einen guten Blick über die „fliegende“ Brennerautobahn und die umgebende Alpenlandschaft.

Von dieser Stelle aus wird es jetzt auch ruhiger und kleine Gehöfte säumen den Anstieg. Auch der Blick auf die riesige Felsformation des Schlern lohnt sich. Ab Oberaicha (Aica di Sopra) geht es relativ human auf und ab. Somit erreichst du sehr schnell den Ort Tiers.

Im Ort bietet sich die Mittagsrast an um im kleinen Laden Vorräte aufzufüllen und in der Tränke die Wasserflaschen zu füllen.

Am Rosengarten

Mit neuen Kräfte kannst du nun den schwersten Teil des Tages in Angriff nehmen. Nach verlassen von Tiers kommt nun auch der Felsen des Rosengarten in den Blick. Die relativ flache Passage ist nun vorbei und in St. Zyprian (San Cipriano) geht es sehr steil im Ort hinauf.

Anschließend beginnt der eigentliche Anstieg zum Nigerpass. Auf sehr wenigen und weiten Serpentinen geht es zur Passhöhe hinauf. Diese wirst du etwas unerwartet erreichen, da der höchste Punkt des Nigerpasses mitten im Wald liegt und auch keinen wirklich guten Blick auf den Rosengarten freigibt.

Vom Niger- zum Karerpass

Die Fahrt zum Karerpass kannst du nun genießen, da kaum Höhenmeter zu überwinden sind. Links von dir tauchen immer wieder die imposanten Felstürme des Rosengartens auf. Ein sehr schöner Anblick.

Kurz vor der Passhöhe des Karerpass triffst du auf die Hauptstraße die Südtirol mit Trentino verbindet. Auf diese biegst du links ab. Nach ein paar kleinen und kurzen Serpentinen erreichst du die Passhöhe. Von hier kannst du nochmal den Blick auf Rosengarten und Latemar schweifen lassen.

Im Fassatal nach Canazei

Anschließend geht es für dich auf einer technisch einfachen Abfahrt hinunter ins Fassatal. Im Tal angekommen kannst du ab Pozza di Fassa den gut ausgebauten Radweg nutzen und die Bergkulisse genießen.

Die letzten 10km nach Canazei werden durch die sehr geringe Steigung wie im Fluge vergehen.

Canazei

Im Ortskern gibt es eine sehr gute Touristeninformation in der man sich sehr leicht Auskunft über freie Zimmer holen kann. Für den Rest des Tages kann man in den zahlreichen Cafés den Blick in die Dolomiten genießen.

Fakten

Strecke: 61 km

Höhenmeter: 1895 hm

Pässe: Nigerpass (1690 m), Karerpass (1745 m)

Übernachtungsmöglichkeit:

  • am Besten in der Touristeninformation im Ortszentrum nachfragen

Strecke im Detail

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