Alpendiagonale

Tag 9 – Villa Santina nach Kranjska Gora

Impressionen

Highlights

  • Neveasattel
  • Skiort Kranjska Gora mit den Julianischen Alpen

Streckenbeschreibung

Ausblick

Die heutige Etappe der Alpendiagonale von Villa Santina nach Kranjska Gora führt dich an den südlichen Alpenrand um dann durch die Überquerung des Sella Nevea-Sattels Richtung Slowenien aufzubrechen.

Fahrt ins Fella-Tal

Du beginnst die Fahrt am ehemaligen Bahnhof von Villa Santina – dem Platz Guiseppe Garibaldi. Vor dem alten Bahnhofsgebäude befindet sich ein alte außer Dienst gestellte Dampflok und erinnert an die alte Bahnlinie nach Tolmezzo.
Von hier fährst du über die kleinen Orte Invillino und Caneva um die Staatstraße nach Tolmezzo zu meiden. Nach Überquerung des breiten Flussbettes des Torrente Bût erreichst du die Kleinstadt Tolmezzo.

Hier querst du das Stadtzentrum und fährst Richtung Pissebus und Amaro weiter. In Amaro lässt sich durch die breiten Flusstäler und niedrigen Berge die Nähe der Poebene erahnen. Du fährst von hier noch zwei Kilometer auf der Staatstraße bevor du den Fernradweg Ciclovia Alpe Adria zwischen Salzburg und Grado im Tal der Fella erreichst.

Auf dem Alpe-Adria Fernradweg

Der parallel zur Autobahn A23 folgende Radweg ist gut ausgebaut und man trifft viele Radfahrer die auf diesem recht leicht zu befahrenden Fernradweg über die Alpen unterwegs sind. Die Fahrt durchs Tal der Fella ist leider durch die Nähe zur Autobahn nicht sehr idyllisch, dafür aber mit seinen vielen Tunneln und alten eisernen Brücken der alten Eisenbahntrasse recht abwechslungsreich. Und du wirst auch sehr schnell ein paar Kilometer zurücklegen können.

Beim alten Bahnhof des Ortes Chiusaforte mit dem roten alten Wasserkran verlässt du den Radfernweg Ciclovia Alpe Adria gen Osten und fährst Richtung Sella Nevea. Falls du noch etwas Verpflegung brauchst solltest du dich in einen der kleinen Läden von Chiusaforte
eindecken.

Hinauf zum Neveasattel

Chiusaforte verlässt du beim überqueren des Flusses Fella nach Raccolana und sofort beginnt auch schon der noch flache Anstieg, dem Tal folgend, hinauf zum Sella Nevea. In den letzten Kilometern beginnen aber noch ein paar sehr spektakuläre steile Serpentinen mit ein paar Tunnelsegmenten. Der Sella Nevea-Sattel selbst ist recht unspektakulär und ohne Fernblick, da er sich noch unterhalb der Baumgrenze befindet. Hier kannst du auch deine Mittagspause mit eigener Verpflegung oder in den kleinen Hotelrestaurants einlegen.

Dreiländereck

Bei der anschließend doch sehr moderat verlaufenden Abfahrt vom Sella Nevea erreichst du den Bergsee Lago del Predil. Der auf der gegenüberliegenden Seite befindliche Predilpass spiegelt sich bei ruhigen klaren Wetter wunderbar im See. Der See befindest sich auch im Dreiländereck Italien, Österreich und Slowenien. Statt nach rechts über den Predilpass nach Slowenien abzubiegen, fährst du gerade aus und hinab nach Tarvisio. Den italienischen
Wintersportort erreichst du über die italienische Abfahrt des Predilpasses.

Nach Slowenien

Der im Sommer sehr verschlafenen Ort Tarvisio lädt im Zentrum zum Kaffee trinken und Auffüllen der Radflaschen ein. Im Ort verläuft auch wieder der Alpe-Adria-Fernradweg. Auf diesem verlässt du Richtung Osten die Stadt bis du rechts zum Bahnhof Tarvisio-Boscoverde abbiegen musst. Von hier startet eine weitere zum Radweg umgebauten Eisenbahntrasse Richtung Slowenien. Der Radweg lädt nach dem Gebirgspass wieder zum Entspannen ein. Durch kleine Wäldchen und idyllische Alpenwiesen und wenig Steigungen geht es für dich in Windeseile ins slowenische Kranjska Gora.

Auf der Suche nach einer Übernachtung kann dir die etwas vom Ortskern abgelegene Touristeninformation weiterhelfen.

Fakten

Strecke: 97 km

Höhenmeter: 1200 hm

Pässe: Sella Nevea (1195 m)

Übernachtungsmöglichkeit:

  • am Besten in der Touristeninformation im Ortszentrum nachfragen

Strecke im Detail

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